Laxantia
Abführmittel fördern die Darmentleerung und lindern Verstopfung. Volumetrische Abführmittel, wie z. B. Psyllium, vergrößern den Stuhlgang und wirken langsam. Osmotische Abführmittel, wie Laktulose, ziehen Wasser an und wirken innerhalb von Stunden bis Tagen. Kontaktabführmittel wie Bisacodyl regen die Darmwand an und wirken schnell, können aber bei langfristiger Anwendung zu Gewöhnung führen. Weichmacher, wie Docusat-Natrium, machen den Stuhl weicher und helfen bei schmerzhaftem Stuhlgang. Lesen Sie weiter unten!
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Nachfolgend finden Sie die entsprechenden Informationen für jede Altersgruppe
.Abführmittel für Babys und Kinder (0-10 Jahre)
Abführmittel sind Medikamente, die die Darmentleerung fördern. Sie können helfen, wenn ein Kind unter Verstopfung leidet, d. h. wenn es schwierig oder schmerzhaft ist, auf die Toilette zu gehen. Für kleine Kinder sind milde, sichere Optionen wie Lactulose oder Macrogol am besten geeignet.
Warum dieses Thema für Sie als Eltern eines Kindes wichtig ist
Als Eltern möchten Sie natürlich, dass es Ihrem Baby oder Kind gut geht. Viele Kinder leiden zeitweise unter Verstopfung. Das bedeutet, dass der Stuhl zu hart ist, dass er schwer kommt oder dass Ihr Kind sogar Schmerzen beim Stuhlgang hat. Zum Glück können Sie etwas dagegen tun!
>Was genau ist Verstopfung?
Bei Säuglingen und Kindern mit Verstopfung kommt der Stuhlgang weniger als dreimal pro Woche. Das kann schmerzhaft sein und der Stuhlgang ist oft hart und eklig. Manchmal sieht man Kinder, die ihren Stuhlgang zurückhalten, weil sie Schmerzen erwarten. Leider verschlimmert das die Situation nur.
Wie erkennt man Verstopfung bei Kindern?
Verstopfung kann verschiedene Symptome hervorrufen:
- Einige Kinder bekommen Bauchschmerzen, weil viel Kot im Dickdarm zurückbleibt. Ihr Kind kann Bauchkrämpfe haben.
- Manchmal tritt hinter dem harten Kot etwas dünner Kot aus. Das gelangt in die Windel oder die Hose Ihres Kindes.
- Es kann sehr viel Kot auf einmal kommen.
- Manchmal entstehen durch den harten Kot Risse im Anus (Kotloch). Das kann schmerzen.
- Einige Kinder können den Urin nicht richtig halten. Sie können auch eine Blasenentzündung entwickeln. Wir wissen nicht genau, warum das passiert.
Die Verstopfung kann an einem Tag schlimmer sein als an einem anderen. Manchmal kehrt der Stuhlgang für eine Weile zur Normalität zurück.
Weitere Informationen über Verstopfung bei Kindern finden Sie auf www.thuisarts.nl
Was können Sie selbst tun?
- Ballaststoffreiche Ernährung: Achten Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung, z. B. mit Vollkornprodukten, Obst und Gemüse.
- Ausreichendes Trinken: Wasser ist wichtig, damit der Stuhl weicher wird.
- Bewegung: Tägliche Bewegung regt den Darm an.
- Toilettentraining: Bringen Sie Ihr Kind dazu, zu bestimmten Zeiten auf die Toilette zu gehen, zum Beispiel nach dem Essen.
- Verwenden Sie Abführmittel immer nach Anweisung eines Arztes oder Apothekers.
- Beginnen Sie mit der richtigen Dosierung und lassen Sie das Medikament nach Besserung allmählich auslaufen.
- Halten Sie mit einem Kot-Tagebuch fest, wie oft Ihr Kind auf die Toilette geht.
- Bauchschmerzen
- Vollgefühl oder Übelkeit
- Aufgeben
- Schmerzen beim Stuhlgang
- Blutverlust aus dem After
- Krankheitsgefühl
- Fieber
- Hungergefühl oder kein Verlangen nach Essen und Trinken
- Abgeschlagenheit
- Produkte: Lactulose (z.B. Duphalac), Macrogol (z.B. Movicolon Junior)
- Anwendung: Beachten Sie die Dosierung auf dem Etikett. Geben Sie das Medikament vorzugsweise zur gleichen Tageszeit.
- Warnung: Verwenden Sie Abführmittel nicht zu lange, ohne einen Arzt zu konsultieren.
- Nebenwirkungen: Blähungen oder leichte Bauchschmerzen können auftreten.
- Food Centre.co.uk
- Apotheek.co.uk
Wann sind Medikamente nötig?
Wenn die oben genannten Tipps nicht ausreichend helfen, können Abführmittel eine Lösung sein. Für Säuglinge bis zu einem Jahr wird oft Laktulose empfohlen. Bei älteren Kindern ist Polyethylenglykol (PEG) oder Laktulose meist die erste Wahl. Das macht den Stuhl weicher und beugt Schmerzen vor.
Wichtige Tipps bei der Anwendung von Abführmitteln:
Wann zum Arzt gehen?
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Ihr Kind an Verstopfung leidet und eines oder mehrere dieser Symptome aufweist:
Rufen Sie Ihren Hausarzt auch dann an, wenn Sie die Ratschläge zwei Wochen lang ausprobiert haben, die Symptome Ihres Kindes aber nicht nachlassen.
Weitere Informationen über Verstopfung bei Kindern finden Sie auf www.thuisarts.nl.
Warum ist dies für Babys und Kinder wichtig?
Junge Kinder haben ein empfindliches Verdauungssystem. Verstopfung kann zu Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und Weinerlichkeit führen. Ein sanfter Ansatz ist entscheidend, um weitere Symptome zu verhindern. Die Anwendung von Abführmitteln sollte immer in Absprache mit einem Arzt oder Apotheker erfolgen
Tipps und Produkte
Immer zuerst die Apotheke befragen!
Quellen
Fragen?
Bitte zögern Sie nicht zu fragen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Abführmittel für Jugendliche und junge Erwachsene (11-20 Jahre)
Abführmittel helfen Ihrem Darm, Abfallprodukte auszuscheiden. Dies kann notwendig sein, wenn Sie weniger Ballaststoffe essen, zu wenig trinken oder sich wenig bewegen. Es gibt verschiedene Arten von Abführmitteln, darunter osmotische Abführmittel (z. B. Macrogol) und Stimulanzien (z. B. Bisacodyl).
Warum dieses Thema für Sie wichtig ist
In der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter gibt es viele Veränderungen im Körper. Gesunde Essgewohnheiten sind nicht immer selbstverständlich, was zu Verstopfung führen kann.
Warum ist das wichtig für Jugendliche und junge Erwachsene?
Stress aufgrund von Schule oder sozialem Druck kann die Verdauung beeinträchtigen. Bleibt die Verstopfung unbehandelt, kann sie sich negativ auf die Konzentration und die Stimmung auswirken. Eine rechtzeitige Behandlung ist daher wichtig.
Tipps und Produkte
- Produkte: Bisacodyl (Dulcolax), Macrogolol (Movicolon)
- Anwendung: Nehmen Sie das Medikament vorzugsweise abends ein, damit es am nächsten Morgen wirkt.
- Warnung: Stimulanzien können bei längerem Gebrauch den Darm träge machen.
- Nebenwirkungen: Bauchkrämpfe oder Durchfall können auftreten.
Quellen
- Voedingscentrum.nl
- Apotheek.nl
Fragen?
Bitte zögern Sie nicht zu fragen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Abführmittel für junge Erwachsene (21-40 Jahre)
Abführmittel sind Medikamente, die die Darmentleerung fördern. Es gibt verschiedene Arten: osmotische, stimulierende und volumenvergrößernde Abführmittel. Bei gelegentlicher Anwendung kann Bisacodyl geeignet sein. Bei einem längerfristigen Problem ist Macrogol sicherer.
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Warum dieses Thema für Sie wichtig ist
In einem hektischen Leben mit Arbeit, Studium oder Familie bleibt eine gesunde Ernährung manchmal auf der Strecke. Dies kann zu Verstopfung führen, die Ihre Energie und Produktivität verringern kann.
Warum ist das für junge Erwachsene wichtig?
Eine gesunde Verdauung hilft Ihnen, fit und leistungsfähig zu bleiben. Verstopfung kann zu Müdigkeit, Blähungen und Bauchschmerzen führen. Ausreichend Ballaststoffe, Wasser und Bewegung sind nach wie vor wichtig.
Wann sollte man den Hausarzt aufsuchen?
Die zu diesem Zweck erstellte Leitlinie für Gesundheitsdienstleister nennt folgende Situationen, in denen Erwachsene mit Verstopfung an den Hausarzt überwiesen werden sollten:
Bei Alarmsymptomen, wie zum Beispiel:
- Blut im Stuhl.
- Unerklärlicher Gewichtsverlust.
- Anhaltende oder unerklärliche Bauchschmerzen.
- Fieber oder Anzeichen einer Infektion.
Lang andauernde Verstopfung:
- Beschwerden, die trotz Anpassung der Ernährung, Flüssigkeitszufuhr und Bewegung länger als zwei bis drei Wochen andauern.
Unzureichende Wirkung von Abführmitteln:
- Wenn rezeptfreie Mittel (wie Ballaststoffe oder osmotische Abführmittel) nicht innerhalb weniger Wochen helfen.
Verdacht auf Grunderkrankungen:
- Bei Verdacht auf strukturelle Darmprobleme wie Darmpolypen, Darmverschluss oder entzündliche Darmerkrankungen.
Diese Empfehlungen beruhen auf medizinischen Leitlinien, die besagen, dass Alarmsymptome oder anhaltende Beschwerden immer weitere Untersuchungen erfordern, um ernsthafte Ursachen auszuschließen
Tipps und Produkte
- Produkte: Macrogol (Transipeg), Flohsamenschalen (Metamucil)
- Verwendung: Das Mittel mit reichlich Wasser einnehmen.
- Warnung: Immer reichlich trinken, um eine Dehydrierung zu vermeiden.
- Nebenwirkungen: Blähungen und Völlegefühl können auftreten.
Quellen
- Voedingscentrum.nl
- Apotheek.nl
Fragen?
Bitte zögern Sie nicht zu fragen. Wir helfen Ihnen gerne.
Abführmittel für Erwachsene (41-64 Jahre)
Abführmittel helfen Ihrem Darm, effizienter zu arbeiten. Füllende Mittel wie Ballaststoffe und osmotische Abführmittel sind oft die erste Wahl. Stimulanzien sind für den gelegentlichen Gebrauch gedacht.
Warum dieses Thema für Sie wichtig ist
In diesem Lebensabschnitt können Faktoren wie hormonelle Veränderungen, Medikamenteneinnahme oder weniger Bewegung zu Verstopfung beitragen. Ein guter Stuhlgang ist wichtig für Ihre allgemeine Gesundheit.
Warum ist das für Erwachsene wichtig?
Länger andauernde Verstopfung kann zu Komplikationen wie Hämorrhoiden oder Divertikeln führen. Es ist wichtig, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um die Verdauung in Schwung zu halten.
Wann sollte man den Hausarzt aufsuchen?
Die Leitlinie für Angehörige der Gesundheitsberufe führt die folgenden Situationen auf, in denen Erwachsene mit Verstopfung an den Hausarzt überwiesen werden sollten:
Wenn Alarmsymptome auftreten, wie zum Beispiel:
- Blut im Stuhlgang.
- Unerklärlicher Gewichtsverlust.
- Anhaltende oder unerklärliche Bauchschmerzen.
- Fieber oder Anzeichen einer Infektion.
Lang andauernde Verstopfung:
- Alle Symptome, die trotz Anpassung der Ernährung, Flüssigkeitszufuhr und Bewegung länger als zwei bis drei Wochen andauern.
Unzureichende Wirkung von Abführmitteln:
- Wenn rezeptfreie Mittel (wie Ballaststoffe oder osmotische Abführmittel) nicht innerhalb weniger Wochen helfen.
Verdacht auf Grunderkrankungen:
- Wenn strukturelle Darmprobleme wie Darmpolypen, Darmverschluss oder entzündliche Darmerkrankungen vermutet werden.
Diese Stellungnahmen beruhen auf medizinischen Leitlinien, die besagen, dass Alarmsymptome oder anhaltende Beschwerden immer weitere Untersuchungen erfordern, um ernsthafte Ursachen auszuschließen
Tipps und Produkte
- Produkte: Psyllium-Ballaststoffe (Colon Clean), Macrogolol (Movicolon)
- Verwendung: Bauen Sie Ballaststoffe langsam auf, um Blähungen vorzubeugen.
- Warnung: Verwenden Sie keine Stimulanzien über einen längeren Zeitraum.
- Nebenwirkungen: Mögliche Krämpfe oder Blähungen.
Quellen
- Food Centre.co.uk
- Apotheek.co.uk
Fragen?
Bitte zögern Sie nicht zu fragen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Abführmittel für Senioren und ältere Menschen (65+)
Es gibt mehrere Gründe, warum Verstopfung im höheren Lebensalter häufiger auftritt.
- weniger Bewegung
Viele ältere Menschen bewegen sich aufgrund körperlicher Einschränkungen oder gesundheitlicher Probleme weniger, was zu einer verlangsamten Darmtätigkeit führen kann. - wenig Flüssigkeitsaufnahme
Ältere Menschen trinken oft weniger, weil sie weniger Durst verspüren oder Angst haben, auf die Toilette gehen zu müssen. Aber wenn man zu wenig trinkt, wird der Stuhl hart und trocken. - Medikamenteneinnahme
Einige Medikamente wie Schmerzmittel (z. B. Opioide), Antidepressiva, Eisenpräparate und Lutschtabletten können Verstopfung verursachen. - Längerer Stuhlgang
Die Muskeln im Darm arbeiten mit zunehmendem Alter langsamer, was dazu führt, dass der Stuhl länger sitzt und härter wird. - Beckenbodenprobleme
Aufgrund geschwächter Muskeln oder Problemen mit dem Beckenboden haben manche ältere Menschen Schwierigkeiten, beim Stuhlgang effektiv zu pressen.
Tipps zur Vorbeugung von Verstopfung
Mit ein paar Änderungen des Lebensstils können Sie vielen Symptomen vorbeugen oder sie lindern:
- Viel Wasser trinken: Versuchen Sie, mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag zu trinken, es sei denn, Ihr Arzt rät Ihnen etwas anderes.
- Ballaststoffreiche Lebensmittel essen: Vollkornbrot, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte können den Stuhlgang weicher machen.
- In Bewegung bleiben: Versuchen Sie, jeden Tag spazieren zu gehen oder leichte Übungen zu machen. Schon 15-30 Minuten können einen Unterschied machen.
- Feste Toilettenroutine: Gehen Sie zu festen Zeiten auf die Toilette, vorzugsweise nach den Mahlzeiten.
- Abführmittel mit Bedacht einsetzen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Abführmittel über einen längeren Zeitraum verwenden.
Wann sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen?
Suchen Sie Ihren Hausarzt auf, wenn:
- Die Verstopfung hält länger als 2 Wochen an, trotz Anpassung der Ernährung und Bewegung.
- Es ist Blut im Stuhl.
- Sie starke Bauchschmerzen, Übelkeit oder einen unerklärlichen Gewichtsverlust haben.
- Die Medikamente scheinen nicht zu wirken oder verursachen Nebenwirkungen.
- Sie glauben, dass eine schwere Verstopfung (Fäkale Impaktion) vorliegt.
Was kann der Hausarzt tun?
Der Hausarzt kann untersuchen, ob es eine zugrunde liegende Ursache gibt, wie zum Beispiel:
- Medikation als Ursache: Der Arzt kann sehen, ob bestimmte Medikamente angepasst werden können.
- Zusätzliche Untersuchungen: Falls erforderlich, können Bluttests, ein Bauchultraschall oder andere Untersuchungen durchgeführt werden.
- Gezielte Behandlung: Ziehen Sie Abführmittel, Ballaststoffpräparate oder eine Überweisung an einen Physiotherapeuten oder Facharzt in Betracht.
Zusammenfassend
Verstopfung ist ein häufiges Problem bei älteren Menschen, aber mit der richtigen Herangehensweise können Sie die Symptome oft gut lindern. Zögern Sie nicht, Hilfe zu suchen, wenn die Symptome anhalten, denn es gibt viele mögliche Lösungen, um wieder bequem auf die Toilette gehen zu können!
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