Grippe
Grippe ist eine Krankheit, die durch das Grippevirus (Influenzavirus) verursacht wird. Man kann plötzlich krank werden und hat oft Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Niesen oder Halsschmerzen. Die Grippe ist ansteckend, besonders in den Wintermonaten. Normalerweise geht sie von selbst wieder weg, aber manche Menschen können ernsthaft an einer Grippe erkranken, z. B. Menschen mit einem schwachen Immunsystem, ältere Menschen und Menschen mit chronischen Krankheiten.
Was kann man bei Grippe tun?
Bei Grippe ist es wichtig, viel zu trinken, etwa 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Zum Beispiel Wasser oder Tee. Das ist besonders wichtig, denn wenn man Fieber hat, schwitzt man viel und verliert deshalb Flüssigkeit. Ruhe ist auch wichtig, aber Sie müssen nicht die ganze Zeit im Bett bleiben. Bewegen Sie sich ab und zu, z. B. ein paar Mal am Tag spazieren gehen, um Ihre Muskeln geschmeidig zu halten und Thrombosen vorzubeugen. Vermeiden Sie anstrengende Tätigkeiten wie Sport, bis Ihr Fieber abgeklungen ist und Sie sich besser fühlen.
Wenn Sie die Grippe haben, versuchen Sie, andere nicht anzustecken. Waschen Sie sich häufig die Hände mit Wasser und Seife, niesen oder husten Sie in den Ellbogen und benutzen Sie Papiertaschentücher. Entsorgen Sie die Tücher sofort nach Gebrauch.
Vorbeugung gegen Grippe
Eine der besten Möglichkeiten, der Grippe vorzubeugen, ist die jährliche Grippeimpfung (Influenza-Impfung). Dieser Impfstoff hilft Ihrem Körper, Antikörper gegen das Grippevirus zu bilden. Vor allem Menschen mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen sollten sich impfen lassen.
Bei einer Grippe reichen Ruhe, ausreichend Trinken und Paracetamol oft aus, um schnell wieder gesund zu werden. In schweren Fällen können Virushemmer helfen, aber die meisten Menschen heilen innerhalb weniger Tage von selbst aus.
>Welche Medikamente können Sie verwenden?
Paracetamol ist das am häufigsten verwendete Medikament bei Grippe. Es hat eine fiebersenkende Wirkung und hilft gegen Kopf- und Muskelschmerzen. Es ist sicher und wirksam. Wenn Sie Symptome haben, können Sie Paracetamol 4 Mal pro Tag einnehmen. Manchmal wird Paracetamol mit anderen Substanzen wie Koffein kombiniert, aber das sollte man vor dem Schlafengehen vermeiden.
Es gibt auch entzündungshemmende Schmerzmittel, wie Ibuprofen oder Naproxen. Diese Medikamente haben eine schmerzstillende, fiebersenkende und entzündungshemmende Wirkung. Sie können jedoch Nebenwirkungen wie Magenverstimmungen haben und sind daher nicht für jeden zu empfehlen.
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Paracetamol
Paracetamol ist ein weit verbreitetes Medikament, das Schmerzen lindert und Fieber senkt. Bei Symptomen wie hohem Fieber, Muskelschmerzen und grippebedingten Kopfschmerzen ist Paracetamol eines der sichersten Mittel der Wahl.
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Paracetamol in Kombination mit anderen Arzneimitteln
Paracetamol wird manchmal mit anderen Substanzen, wie z. B. Koffein, kombiniert. Koffein kann die schmerzstillende Wirkung verstärken und hat eine anregende Wirkung, so dass es besser ist, diese Kombination nicht kurz vor dem Schlafengehen einzunehmen. Paracetamol wird manchmal auch mit anderen Schmerzmitteln wie Propyphenazon oder Codein oder mit Vitamin C kombiniert, obwohl letzteres die Wirkung nur wenig verstärkt.
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Entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAIDs)
Entzündungshemmende Schmerzmittel, auch NSAIDs genannt, lindern Schmerzen, senken Fieber und verringern Entzündungen. Beispiele hierfür sind Acetylsalicylsäure, Calciumcarbasalat, Diclofenac, Ibuprofen, Ketoprofen und Naproxen. Diese Medikamente sind wirksam, können aber Nebenwirkungen wie Magenverstimmungen haben.
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Grippeimpfstoff
Der Grippeimpfstoff, besser bekannt als Grippeimpfung, enthält kleine Mengen des Grippevirus. Dies veranlasst Ihren Körper, Antikörper zu bilden. Wenn Sie später mit dem Grippevirus infiziert werden, können diese Antikörper das Virus bekämpfen. Infolgedessen treten bei Ihnen weniger oder gar keine Grippesymptome auf.
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Antivirale Medikamente
Antivirale Medikamente können das Wachstum von Grippeviren des Typs A und des Typs B hemmen. Sie lindern die Grippesymptome und können die Krankheitsdauer um etwa eineinhalb Tage verkürzen. Außerdem können antivirale Medikamente verhindern, dass man sich nach dem Kontakt mit einer infizierten Person mit Grippe ansteckt. Beispiele hierfür sind Oseltamivir und Zanamivir.
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Echinacea
Echinacea ist ein pflanzliches Heilmittel, das seit langem verwendet wird, um die Abwehrkräfte gegen Grippe zu verbessern. Die Wirkung von Echinacea ist jedoch nicht wissenschaftlich erwiesen.
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Was sind Virusinhibitoren?
In einigen Fällen kann der Arzt Virusinhibitoren wie Oseltamivir oder Zanamivir verschreiben. Diese Medikamente können die Dauer der Grippe um etwa einen Tag verkürzen und das Risiko schwerer Komplikationen verringern. Virusinhibitoren wirken am besten, wenn sie innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome eingenommen werden. Sie werden hauptsächlich Menschen verschrieben, die ein erhöhtes Risiko für schwere Grippesymptome haben, wie ältere Menschen, Schwangere und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
>Wann sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen?
Die meisten Menschen heilen die Grippe von selbst aus. Wenden Sie sich jedoch an Ihren Hausarzt, wenn Sie sich verstopft fühlen, zunehmend krank werden, schläfrig sind oder Atemprobleme haben. Es ist auch wichtig, den Hausarzt zu konsultieren, wenn Sie aufgrund einer Krankheit oder einer Medikation, z. B. einer Chemotherapie, ein schwaches Immunsystem haben. Bei Kindern ist es ratsam, den Hausarzt aufzusuchen, wenn sie sehr krank sind oder an einer chronischen Krankheit leiden.
>Quellen und Links
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