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Wenn man heutzutage hustet, denkt man vielleicht sofort an Corona, aber Husten ist eigentlich eine Sache aller Zeiten. Jeder Mensch leidet von Zeit zu Zeit darunter. Husten ist ein natürlicher Reflex des Körpers, um Fremdkörper wie Staub oder Schleim aus den Atemwegen zu entfernen. Dennoch kann er sehr lästig sein. Lesen Sie im Folgenden mehr über die verschiedenen Arten von Husten, seine Ursachen und was Sie dagegen tun können. Wir erörtern auch, welche Medikamente Ihnen helfen können und wann es ratsam ist, einen Arzt aufzusuchen.

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Hustenarten

Es gibt zwei Arten von Husten, die häufig vorkommen: Schleimhusten und Kitzelhusten. Es ist wichtig zu wissen, welche Art von Husten Sie haben, da die Behandlung unterschiedlich ist.

  • Schleimhusten: Bei dieser Art von Husten kommt der Schleim aus den Atemwegen. Das kann zum Beispiel bei einer Erkältung oder einer Lungenentzündung passieren. Der Husten hilft Ihrem Körper, den Schleim loszuwerden.
  • Husten: Diese Art von Husten wird auch als trockener Husten oder Reizhusten bezeichnet. Bei diesem Husten hustet man fast keinen Schleim ab, und er wird oft durch einen Virus verursacht. Reizhusten ist oft hartnäckig und kann besonders nachts lästig sein, da er den Schlaf stört.

Ursachen von Husten

Husten kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden. In der Regel ist er auf eine Infektion zurückzuführen, z. B. ein Virus oder Bakterien. Andere Ursachen sind:

  • Asthma
  • Rauchen oder Einwirkung von Rauch
  • Nebenwirkung von Medikamenten wie ACE-Hemmern (z. B. Captopril oder Enalapril)
  • Allergien wie Hausstaubmilben oder Pollen
  • Einatmen von Reizstoffen, wie Chemikalien oder Rauch

Wenn Ihr Husten länger als drei Wochen anhält, Blut aushustet oder der Husten von Keuchen begleitet wird, sollten Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt vereinbaren.

Was können Sie selbst tun?

Leider können Sie oft selbst etwas tun, um Ihre Hustensymptome zu lindern. Hier einige Tipps:

  • Ausreichend trinken: Besonders warme Getränke wie Tee mit Honig können Ihren Hals beruhigen. Trinken Sie außerdem viel Wasser, um den Schleim zu verdünnen, damit Sie ihn leichter abhusten können.
  • Sorgen Sie für saubere Luft: Vermeiden Sie das Rauchen oder das Einatmen von Rauch und anderen Reizstoffen. Lüften Sie Ihr Haus gut, um frische Luft hereinzulassen.
  • Verwenden Sie ein Halsbonbon oder Honig: Ein einfaches Lakritz oder ein Löffel Honig kann helfen, Ihren Hals zu beruhigen. Das kann besonders bei Reizhusten helfen.
  • Dämpfen: Wenn Sie unter Schleimhusten leiden, kann ein Dampfbad mit heißem Wasser helfen, den Schleim zu lösen. Fügen Sie bei Bedarf etwas Kamille oder Menthol hinzu, um den Husten zusätzlich zu lindern.

Medikamente gegen Husten

Hustenstiller

Hustenstiller helfen, den Hals zu beruhigen, so dass der Husten weniger schmerzhaft ist. Sie wirken ungefähr so gut wie ein Löffel Honig oder Lakritze, um den Hals zu beruhigen. Beispiele für diese Mittel sind Althaea-Sirup und Thymian-Sirup.

Hustenstiller

Hustenstiller sorgen dafür, dass Sie weniger husten müssen. Das liegt daran, dass sie die Reizschwelle in Ihrem Nervensystem anheben, so dass Sie weniger leicht einen Hustenreiz bekommen. Diese Medikamente werden häufig eingesetzt, wenn Ihr Hals oder Ihre Lunge gereizt sind. Beispiele sind Noscapin, Dextromethorphan, Pentoxyverin und Codein.

Medikamente gegen Schleimhusten

Einige Medikamente regen die Schleimproduktion an, so dass Sie den Schleim leichter abhusten können. Getränke mit Anis, Salmiak oder Lakritze können helfen. Andere Mittel verdünnen den zähen Schleim in Ihren Atemwegen, so dass Sie ihn leichter abhusten können. Beispiele dafür sind Acetylcystein, Bromhexin und Carbocystein.

Eine Behandlung des Schleimhustens ist in der Regel nicht notwendig, da das Husten selbst schon hilft, den Schleim zu lösen. Medikamente gegen Husten mit Schleim beschleunigen diesen Prozess in der Regel kaum.

Antihistaminika

Antihistaminika sind Medikamente gegen Allergien. Sie helfen nicht direkt gegen Husten, aber sie können schläfrig machen, was den Husten im Schlaf reduziert. Sie sollten diese Medikamente nicht verwenden, wenn Sie einen Husten haben, bei dem Schleim abgehustet wird. Beispiele sind Promethazin und Oxomemazin.

Kamille

Wenn Sie Schleim abhusten, können Sie diesen mit heißem Wasser abdampfen, um den Husten zu lindern. Vielleicht möchten Sie dem Wasser Kamille hinzufügen.

Levomenthol

Das Dampfen mit heißem Wasser, dem Levomenthol hinzugefügt wurde, kann das Abhusten von Schleim ebenfalls erleichtern.

Aufpassen bei Diabetes

Wenn Sie Diabetes haben, müssen Sie bei der Verwendung von Hustenmitteln besonders vorsichtig sein. Viele Hustensäfte enthalten Zucker, der Ihren Blutzuckerspiegel beeinflussen kann. In der Apotheke können Sie zuckerfreie Hustenmittel kaufen. Fragen Sie im Zweifelsfall unseren Rat.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Auch wenn der Husten in der Regel von alleine weggeht, gibt es Situationen, in denen es besser ist, einen Arzt aufzusuchen:

  • Wenn Sie Blut oder rostbraunen Schleim abhusten.
  • Wenn Sie Kurzatmigkeit oder Keuchen haben.
  • Wenn Ihr Husten länger als drei Wochen anhält.

Quellen und Links

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