Valpreventie

Woche der Sturzprävention

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Gepubliceerd op 1 October 2025

Diese Woche ist die Woche der Sturzprävention, eine Initiative, die das Bewusstsein für Stürze und das Sturzrisiko schärft. In dieser Zeit arbeiten wir gemeinsam mit Partnern aus dem Gesundheitswesen an der Prävention. In diesem Artikel lesen Sie, was wir als Apotheke für Sie tun können und welche Rolle Medikamente dabei spielen.

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Warum Sturzprävention wichtig ist

Stürze sind eine der häufigsten Ursachen für Verletzungen bei älteren Menschen. Die Einnahme von Medikamenten ist einer von 13 Faktoren, die das Sturzrisiko erhöhen. Besonders bei älteren Menschen, die mehrere Medikamente einnehmen, erhöht sich dieses Risiko. Durch Sturzprävention können Sie nicht nur Verletzungen vermeiden, sondern auch Ihre Unabhängigkeit und Lebensqualität erhalten.

Die Rolle der Apotheke bei der Sturzprävention

Wir als Apotheken haben eine besondere Rolle bei der Sturzprävention. Hier ist, was wir für Sie tun können:

  1. Medikamentenüberwachung und -bewertung

    Wir prüfen, ob Ihre Medikamente zusammen sicher sind und ob einige Medikamente das Sturzrisiko erhöhen können. Dabei achten wir besonders auf:

    • Psychopharmaka (z. B. Schlaf- oder Beruhigungsmittel, Antipsychotika)
    • Blutdrucksenker oder Herzmedikamente (können Schwindel verursachen)
    • Kombinationen von mehreren Medikamenten gleichzeitig (Polypharmazie)

    Wenn wir Anzeichen dafür sehen, dass sich das Risiko erhöht (z. B. wenn Ihnen regelmäßig schwindelig ist oder Sie im letzten Jahr gestürzt sind), können wir Ihren Hausarzt konsultieren. (Leitliniendatenbank)

  2. Zusammenarbeit mit anderen Leistungserbringern

    Wir können mit Hausärzten, Physiotherapeuten und kommunalen Präventionsprojekten zusammenarbeiten, um das Sturzrisiko zu erkennen und zu verringern.

  3. Medikationsbewertung (MBO)

    Wenn Sie mehrere Medikamente einnehmen, kann eine Medikationsbewertung (MBO) sinnvoll sein. Dabei analysieren wir gemeinsam mit Ihrem Arzt Ihren Medikamentenverbrauch und suchen nach Möglichkeiten, sicherere Alternativen zu wählen oder die Dosierung anzupassen. (Leitliniendatenbank)

Welche Medikamente sind für die Sturzprävention relevant?

Nicht zugelassene Medikamente

Einige Medikamente, die Sie selbst einnehmen, können Ihr Gleichgewicht beeinträchtigen, z. B. bestimmte Schlaf- und Beruhigungsmittel (obwohl es sich dabei oft um verschreibungspflichtige Medikamente handelt) oder Nahrungsergänzungsmittel, die mit Ihren verschreibungspflichtigen Medikamenten in Wechselwirkung stehen können. Im Zweifelsfall können Sie jederzeit mit uns darüber sprechen.

Rezeptpflichtige Medikamente

Medikamente, von denen bekannt ist, dass sie das Risiko eines Sturzes (als Nebenwirkung) erhöhen, sind:

  • Schlaf- oder Beruhigungsmittel (Benzodiazepine und dergleichen.)
  • Antidepressiva oder Antipsychotika
  • Blutdrucksenker in hoher Dosierung
  • Mittel, die die Herzfunktion beeinflussen (Antiarrhythmika und dergleichen.)
  • Kombinationen von mehreren Medikamenten (Polypharmazie)

Wenn Sie solche Medikamente einnehmen, achten Sie besonders auf Anzeichen wie Schwindel, Schwäche, ungewöhnlichen Gleichgewichtsverlust oder Angst vor Stürzen.

Was können Sie selbst tun?

Füllen Sie den Sturzrisikotest (KNMP)

  • Sorgen Sie für eine sichere Umgebung: entfernen Sie lose Teppiche, sorgen Sie für gute Beleuchtung, verwenden Sie rutschfeste Matten.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig, um Ihre Muskeln und Ihr Gleichgewicht zu stärken.
  • Lassen Sie Ihre Augen überprüfen (schlechtes Sehvermögen kann zu Stürzen beitragen).
  • Sprechen Sie mit uns, wenn Sie bemerken, dass Ihnen häufiger schwindlig wird oder Sie sich weniger stabil fühlen, insbesondere nach einem Medikamentenwechsel.

Zusammenfassung

In der Woche der Sturzprävention legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Sturzprävention. Als Apotheke wollen wir Ihnen helfen, indem wir Ihre Medikation kritisch überprüfen, Aufklärung betreiben und im Gesundheitswesen zusammenarbeiten. Ihre Teilnahme (durch Ausfüllen des Risikotests, Fragen stellen) ist sehr wichtig. Gemeinsam können wir das Sturzrisiko verringern und Ihre Sicherheit erhöhen.

Fragen?

Bitte zögern Sie nicht zu fragen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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