Winterhände und Frostbeulen
Vielleicht haben Sie schon davon gehört: Frostbeulen oder Chilblains. Dieses lästige Leiden kann auftreten, wenn es draußen kälter wird. Die Kälte lässt Ihre Hände oder Füße leiden. Dies äußert sich oft durch Juckreiz, Schmerzen, ein brennendes Gefühl oder das Auftreten von roten, blau-violetten Flecken auf der Haut. Glücklicherweise verschwinden diese Symptome in der Regel von selbst, aber sie können sehr lästig sein. In diesem Artikel erklären wir, was Sie tun können, um Winterhände oder Winterzehen zu verhindern und zu lindern.
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Was sind Winterhände und Winterzehen?
Winterhände und Winterzehen, auch "Pernionen" genannt, werden durch Kälteeinwirkung verursacht. Die Blutgefäße in der Haut ziehen sich zusammen, um den Körper warm zu halten. Bei manchen Menschen geschieht dies auch in den größeren Blutgefäßen der Hände und Füße. Infolgedessen fließt das Blut nicht mehr so gut, und die Finger und Zehen werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Dies führt zu Symptomen wie Juckreiz, Schmerzen, Schwellungen und Verfärbungen der Haut. Ihre Hände oder Füße können sich rot, blau oder violett verfärben.
Neben den Fingern und Zehen können auch andere Körperteile betroffen sein, z. B. die Nase, die Ohren, die Handgelenke oder die Beine. Obwohl die Symptome in der Regel nicht schwerwiegend sind und von selbst wieder verschwinden, können sie hartnäckig sein und in den Wintermonaten wieder auftreten.
Wann sind Sie gefährdet?
Jeder kann unter Frostbeulen oder Frostbeulen leiden, aber manche Menschen sind stärker gefährdet als andere. Dies kann der Fall sein, wenn Sie:
- Häufig kalt oder feucht sind.
- Rauchen, da Rauchen die Blutgefäße verengt.
- Medikamente wie Betablocker einnehmen, die ebenfalls die Blutgefäße verengen können.
- Sparsam Sport treiben oder ein geringes Körpergewicht haben.
- Enge Kleidung tragen, die den Blutfluss einschränkt.
Frauen und Menschen mit einer familiären Vorgeschichte von Frostbeulen oder Chilblains leiden ebenfalls eher unter diesen Symptomen.
Was sind die Symptome?
Die Symptome von Frostbeulen und Chilblains können von Person zu Person variieren. Die häufigsten Symptome sind:
- Juckreiz an den Fingern, Zehen oder anderen Körperteilen.
- Schmerzen und ein brennendes Gefühl.
- Rote, violett-blaue oder blau gefärbte Flecken auf der Haut.
- Schwellungen an Fingern oder Zehen.
Gelegentlich können diese Symptome auch an anderen Stellen auftreten, zum Beispiel an den Ohren, der Nase oder den Oberschenkeln. Das Kratzen an den juckenden Stellen kann zu Wunden führen, was das Risiko einer Infektion erhöht.
Was können Sie selbst tun, um Symptome zu vermeiden?
Es gibt eine Reihe von Dingen, die Sie selbst tun können, um die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von Frostbeulen und Frostbeulen zu verringern oder die Symptome zu lindern:
- Schützen Sie sich vor der Kälte: Tragen Sie warme Kleidung wie Handschuhe, dicke Socken und eine Mütze. Achten Sie darauf, dass Ihre Schuhe und Ihre Kleidung nicht zu eng sind, um die Durchblutung nicht zu behindern.
- Halten Sie Ihren Körper warm: Bewegen Sie sich regelmäßig, um Ihre Körpertemperatur zu halten. Steigen Sie zum Beispiel häufiger Treppen oder gehen Sie spazieren.
- Vermeiden Sie Feuchtigkeit und Kälte: Ziehen Sie trockene Kleidung an, wenn Sie nass werden, und sorgen Sie dafür, dass Ihre Wohnung und Ihr Arbeitsplatz gut geheizt sind.
- Pflegen Sie Ihre Haut gut: Halten Sie Ihre Haut trocken und warm. Eventuell können Sie eine Fettcreme wie Vaseline verwenden, um Ihre Haut zu schützen.
- Hören Sie auf zu rauchen: Rauchen verengt die Blutgefäße, was das Risiko von Winterhänden und Winterzehen erhöht.
Was können Sie tun, wenn Sie Symptome haben?
Wenn Sie Symptome entwickeln, gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um sie zu lindern:
- Wärmen Sie die betroffenen Stellen sanft: Tun Sie dies zum Beispiel, indem Sie warme Handschuhe oder Socken tragen, aber vermeiden Sie direkten Kontakt mit Wärmequellen wie einer Wärmflasche, da dies die Haut schädigen kann.
- Kratzen Sie nicht an den juckenden Stellen: Kratzen kann die Haut schädigen und zu Infektionen oder Blasen führen. Versuchen Sie also, dies zu vermeiden.
- Bitte erwägen Sie Wechselbäder: Manche Menschen profitieren von Wechselbädern, bei denen Sie die Hände oder Füße abwechselnd in heißes und kaltes Wasser tauchen. Das kann die Durchblutung anregen.
Auch wenn es keine Medikamente gibt, die speziell gegen Winterhände oder Winterzehen helfen, können Sie die Symptome mit Selbstpflegeprodukten wie Cremes oder heißen Wasserbädern lindern. Manche Menschen versuchen es auch mit Produkten wie Lanolincreme oder Vaseline, obwohl es keine wissenschaftlichen Beweise dafür gibt, dass dies hilft.
>Gibt es denn überhaupt keine Behandlung für Pernionen?
Es gibt zwei Arten von Medikamenten, die Linderung verschaffen können.
LLokale Medikamente
Medikamente, die die Hautdurchblutung lokal verbessern, könnten Linderung verschaffen. Nebenwirkungen sind fast nicht vorhanden. Erwägen Sie Capsicum-Creme 0,075 % FNA, die auf Rezept erhältlich ist, oder Midalgan Forte, das rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist. Diese Medikamente werden nicht erstattet.
Gefäßerweiternde Medikamente
Gefäßerweiternde Medikamente können bei schweren Symptomen angezeigt sein. Die meisten von ihnen haben Nebenwirkungen und sind daher nicht sehr beliebt. Beispiele sind Nifedipin, Diltiazem, Prazosin und Pentoxyphyllin. Diese Medikamente müssen oft mehrere Monate lang eingenommen werden.
Wann sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen?
Auch wenn Winterhände und Winterzehen in der Regel von selbst wieder verschwinden, gibt es Situationen, in denen es wichtig ist, Ihren Hausarzt aufzusuchen. Rufen Sie Ihren Hausarzt an, wenn Sie:
- Blasen, Wunden oder Entzündungen an Händen, Fingern, Füßen oder Zehen bekommen.
- Symptome haben, obwohl es nicht kalt ist.
- Symptome bleiben, auch wenn das Wetter im Frühling wärmer wird.
- andere Symptome haben, wie Schmerzen in den Gelenken oder Entzündungen im Mund.
Diese Symptome können auf eine Grunderkrankung hinweisen, wie Diabetes oder Arthritis.
Wie geht es weiter?
Winterhände und Winterzehen verschwinden in der Regel innerhalb weniger Wochen von selbst, vor allem, wenn das Wetter wärmer wird. In einigen Fällen können die Symptome den ganzen Winter über bestehen bleiben und sogar jeden Winter wiederkehren. Vor allem bei Kindern verschwinden die Symptome oft nach ein paar Jahren von selbst.
>Vorbeugung: Was können Sie tun, um Frostbeulen und Chilblains vorzubeugen
Das Wichtigste, was Sie tun können, um Frostbeulen oder Chilblains vorzubeugen, ist, sich richtig vor Kälte zu schützen. Tragen Sie warme, nicht zu enge Kleidung und bewegen Sie sich ausreichend. Außerdem hilft es, Ihre Wohnung und Ihren Arbeitsplatz richtig zu heizen. Durch kleine Änderungen in der Lebensweise können Sie das Risiko von Frostbeulen und Frostbeulen verringern und die Symptome lindern.
Wenn Sie sich bei Ihren Symptomen unsicher sind oder Rat brauchen, können Sie jederzeit in unsere Apotheke kommen.
Quellen und Links
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