Slapen

Schlafmittel

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Temazepam und Oxazepam sind bekannte Schlafmittel, können aber süchtig machen. Schlafprobleme entstehen oft durch psychische oder körperliche Beschwerden, Stress oder falsche Gewohnheiten wie zu frühes oder zu spätes Zubettgehen und Störungen des Tag-Nacht-Rhythmus aufgrund von Arbeit oder Jetlag. Auch Stimulanzien wie Kaffee und Energydrinks, späte Bildschirmarbeit, viel Bewegung oder schwere Mahlzeiten vor dem Schlafengehen können sich negativ auswirken. Die Sorge um den Schlaf kann das Problem noch verschärfen.

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Schlafstörung

Gibt es hier also eine Schlafstörung? Nein. Zu den Schlafstörungen gehören Apnoe, Narkolepsie, unruhige Beine oder das Syndrom der verzögerten Schlafphase. Erfahren Sie mehr unter hersenstichting.nl oder unter www.thuisarts.nl.

Schlafmedikamente

Schlafmedikamente sollten nur gelegentlich und nicht über längere Zeiträume hintereinander eingenommen werden. Die langfristige Einnahme von Schlafmitteln kann nämlich zu Gewöhnung und Abhängigkeit führen. Es wird daher dringend empfohlen, sie nur für kurze Zeit einzunehmen.

  1. Kurz wirksame Benzodiazepine

    Kurz wirksame Benzodiazepine, auch kurz wirksame Schlafmittel genannt, haben eine muskelentspannende, beruhigende und sedierende Wirkung. Sie wirken nur kurz und werden daher hauptsächlich bei Einschlafproblemen eingesetzt. Beispiele sind Flunitrazepam, Loprazolam, Midazolam, Temazepam, Zolpidem und Zopiclon.

  2. Langwirksame Benzodiazepine

    Langwirksame Benzodiazepine, auch bekannt als Schlafmittel, wirken muskelentspannend, entspannend und schläfrig machend. Sie wirken über einen längeren Zeitraum und werden hauptsächlich zum Durchschlafen eingesetzt. Diese Medikamente können auch tagsüber schläfrig machen. Beispiele sind Diazepam, Flurazepam, Lorazepam, Lormetazepam, Nitrazepam und Oxazepam.

Alternativen

  1. Valerian

    Valerian ist ein pflanzliches Heilmittel. Es hat eine leicht beruhigende Wirkung. Das hilft Ihnen, besser einzuschlafen.
    Hinweis: Baldrian hat Wechselwirkungen mit einigen anderen Medikamenten. Konsultieren Sie immer Ihren Apotheker, wenn Sie mit der Anwendung dieses Mittels beginnen wollen.

  2. Erdbeerblatt mit Weinlaub

    Erdbeerblatt mit Weinlaub ist ein pflanzliches Heilmittel. Es kann bei Schlaflosigkeit eingesetzt werden. Wie es genau wirkt, ist nicht bekannt. Es gibt keine Beweise dafür, dass dieses pflanzliche Mittel bei Schlaflosigkeit hilft.

  3. Melatonin

    Melatonin ist ein Hormon, das im Gehirn gebildet wird. Man nimmt an, dass Melatonin etwas mit dem menschlichen Biorhythmus zu tun hat. Seine Freisetzung erfolgt am Abend. Unter Lichteinfluss nimmt die Melatoninausschüttung wieder ab. Melatonin wird bei Schlafstörungen eingesetzt.
    Hinweis: Melatonin zeigt Wechselwirkungen mit einigen anderen Medikamenten. Konsultieren Sie immer Ihre Apotheke, wenn Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen wollen.

  4. Levomepromazin

    Ernstkranke oder sterbende Menschen können sehr ängstlich, unruhig, verwirrt sein oder starke Schmerzen haben. Künstlicher Schlaf kann diese Zeit erleichtern. Levomepromazin sorgt für künstlichen Schlaf. Es wird eingesetzt, um die Wirkung des Schlafmittels Midazolam zu verstärken, wenn dieses nicht ausreichend wirkt.

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  5. Chloralhydrat

    Chloralhydrat wird manchmal bei Menschen mit psychischen Erkrankungen eingesetzt.

  6. Amitriptylin

    Schwerstkranke oder sterbende Menschen können unter Schlaflosigkeit leiden. Amitriptylin kann dann eingesetzt werden, wenn Benzodiazepine nicht ausreichend wirken.

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  7. Trazodon

    Trazodon kann bei Schlafstörungen von Schwerkranken, Sterbenden oder Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD) eingesetzt werden.

  8. Mirtazapin

    Mirtazapin kann bei Schlafstörungen von Schwerkranken, Sterbenden oder Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) eingesetzt werden. Es kann auch bei schweren Schlafproblemen von depressiven Jugendlichen eingesetzt werden, wenn andere Maßnahmen nicht helfen.

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Absetzen von Schlafmitteln

Wenn Sie Probleme beim Absetzen von Schlafmitteln haben, wenden Sie sich an Ihren Apotheker. Wir können Sie beraten. In Absprache mit Ihrem Hausarzt können wir entscheiden, Ihnen vorübergehend andere Arzneimittel zu verschreiben, die Sie zum Absetzen verwenden können.

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