Grippe und Herbst
Im Herbst steigt das Risiko einer Grippe. Die wechselnden Temperaturen, die kälteren Tage und die längere Zeit in geschlossenen Räumen machen es den Viren leichter, sich auszubreiten. Sie könnten sich plötzlich krank fühlen, Fieber, Muskelschmerzen und Halsschmerzen bekommen. Das Grippevirus, auch Influenzavirus genannt, ist dann oft der Übeltäter. Aber was können Sie tun, wenn Sie die Grippe bekommen, und wie können wir Ihnen helfen?
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Symptome der Grippe
Die Grippe kommt oft sehr plötzlich. Man fühlt sich innerhalb weniger Stunden krank, hat Fieber (38 Grad oder mehr), Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen. Sie können auch Husten, Halsschmerzen und Atembeschwerden bekommen. Obwohl die Grippe bei den meisten Menschen von selbst wieder abklingt, kann sie manchmal zu Komplikationen führen, vor allem wenn Sie gesundheitlich geschwächt sind oder eine Grunderkrankung haben. Denken Sie an ältere Menschen oder Menschen mit chronischen Krankheiten wie Asthma oder Diabetes.
Was Sie selbst tun können
Bei einer Grippe ist es wichtig, gut auf sich selbst aufzupassen. Der Körper braucht Zeit und Ruhe, um sich zu erholen. Hier sind einige Ratschläge, die bei der Genesung helfen:
- Ruhe: Grippe erschöpft Ihren Körper, also schonen Sie ihn. Es ist nicht nötig, den ganzen Tag im Bett zu bleiben, aber Überanstrengung sollte vermieden werden. Wenn Sie viel im Bett liegen, sollten Sie versuchen, regelmäßig aufzustehen und sich zu bewegen, um Ihre Muskeln zu aktivieren und einer Thrombose vorzubeugen.
- Hydrierung: Trinken Sie 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag. Das hilft, einer Dehydrierung vorzubeugen, besonders wenn Sie Fieber haben und viel schwitzen. Wasser und Tee sind eine gute Wahl.
- Hygiene: Um andere nicht anzustecken, husten oder niesen Sie in den Ellbogen, waschen Sie sich regelmäßig die Hände und benutzen Sie Papiertaschentücher, die Sie sofort wegwerfen.
Medikamente gegen Grippe
In den meisten Fällen muss man die Grippe überstehen, aber einige Medikamente können helfen, die Symptome zu lindern.
- Paracetamol: Paracetamol ist ein wirksames Schmerzmittel bei Grippe. Es hilft nicht nur gegen Muskel- und Kopfschmerzen, sondern kann auch das Fieber senken. Beachten Sie jedoch, dass Paracetamol nicht zu einer schnelleren Besserung führt, sondern nur die Symptome lindert. Sie können es ohne Rezept in der Apotheke kaufen, aber halten Sie sich immer an die Dosierungsanweisungen auf der Packung.
- Antibiotika: Viele Menschen fragen sich, ob Antibiotika bei Grippe helfen können, aber das ist nicht der Fall. Antibiotika wirken nur gegen bakterielle Infektionen, während eine Grippe durch einen Virus verursacht wird. Nur wenn Ihr Hausarzt vermutet, dass Sie eine bakterielle Infektion haben, wie z. B. eine Lungenentzündung, können Antibiotika verschrieben werden.
- Virushemmer: In einigen Fällen, insbesondere bei erhöhtem Risiko für schwere Komplikationen, kann der Hausarzt Virushemmer verschreiben. Diese Medikamente hemmen die Vermehrung des Grippevirus, müssen aber innerhalb von 48 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome eingenommen werden. Beachten Sie, dass diese Medikamente Nebenwirkungen haben können, wie Übelkeit und Kopfschmerzen, und es ist nicht immer sicher, dass sie das Risiko von Komplikationen verringern.
Wann sollte man den Hausarzt aufsuchen?
In den meisten Fällen ist die Grippe harmlos und vergeht innerhalb weniger Tage bis zu einer Woche von selbst. Dennoch ist es wichtig, dass Sie auf Ihren Körper achten. Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, wenn Sie bemerken, dass Sie zunehmend kränker werden, Atemprobleme haben, sich verwirrt oder groggy fühlen, oder wenn Sie hohe Risikofaktoren haben, z. B. einen schlechten Gesundheitszustand aufgrund einer anderen Krankheit. In diesen Fällen kann weiterer ärztlicher Rat erforderlich sein.
Grippe ist im Herbst und Winter häufig, aber mit der richtigen Pflege und Medikamenten können Sie die Symptome lindern und schnell wieder auf die Beine kommen.