Die Antibabypille ab 35: Was Sie wissen müssen
Heute ist der Tag der Frauengesundheit und am 28. Mai der Internationale Tag der Menstruation. Wir machen uns besondere Gedanken über Ihre Gesundheit als Frau. Ein guter Zeitpunkt, um auch die Einnahme von Verhütungsmitteln unter die Lupe zu nehmen, vor allem wenn Sie über 35 sind. Nehmen Sie schon seit Jahren die Antibabypille? Dann ist es wichtig zu wissen, dass sich Ihr Risiko für bestimmte Nebenwirkungen mit dem Alter verändert.
Risiken ändern sich mit zunehmendem Alter
Die Kombinationspille erhöht das Risiko einer Thrombose. Das bedeutet, dass sich ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß bilden kann. Ohne hormonelle Verhütung steigt das Thromboserisiko mit dem Alter bereits leicht an. Aber mit der Kombinationspille verdreifacht sich das Risiko sogar.
Vielleicht nehmen Sie seit Ihrer Jugend die gleiche Pille und lassen sich immer wieder neu verschreiben. Dennoch ist es um das 35. Lebensjahr herum ratsam, bewusst zu überprüfen, ob die Pille noch die beste Wahl für Sie ist.
Warum ist die Kombinationspille ein höheres Risiko?
Die Kombinationspille enthält zwei Hormone: ein Östrogen (meist Ethinylestradiol) und ein Gestagen (z. B. Levonorgestrel, Desogestrel, Gestoden oder Drospirenon). Das Östrogen erhöht das Thromboserisiko.
Die Art des Gestagens bestimmt mit, wie hoch das zusätzliche Risiko ist. Es gibt mehrere Generationen von Kombinationspillen:
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Zweite Generation: zum Beispiel mit Ethinylestradiol + Levonorgestrel. Diese Kombination hat ein geringeres Thromboserisiko.
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Dritte Generation: z.B. mit Ethinylestradiol + Desogestrel oder Ethinylestradiol + Gestodene. Diese stellen ein höheres Risiko dar.
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Vierte Generation: z.B. mit Ethinylestradiol + Drospirenon. Auch hier ist das Risiko höher als bei den Pillen der zweiten Generation.
Bei jungen Frauen ohne andere Risikofaktoren wird dieses erhöhte Risiko oft noch als akzeptabel angesehen. Ab dem 35. Lebensjahr steigt jedoch das natürliche Thromboserisiko. Die Einnahme der Kombinationspille erhöht dieses Risiko dann noch mehr.
Welche Alternativen gibt es?
Es gibt viele sichere Alternativen zur Empfängnisverhütung, die das Thromboserisiko nicht erhöhen, wie zum Beispiel:
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Eine kupferhaltige Spirale, wie ein kupferhaltiges Intrauterinsystem (z. B. T-förmige Spirale mit Kupfer).
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Eine Hormonspirale, die nur Levonorgestrel enthält (z. B. ein Levonorgestrel-Intrauterinsystem).
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Etonogestrel enthaltendes implantierbares Stäbchen.
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Die Minipille (Gestagenpille), zum Beispiel nur mit Desogestrel.
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Eine Kombinationspille mit einer niedrigeren Östrogendosis (weniger als 30 Mikrogramm Ethinylestradiol, aber immer noch ein gewisses Thromboserisiko).
Besprechen Sie mit uns oder Ihrem Hausarzt, welche Form der Verhütung am besten zu Ihnen passt. Weitere Informationen finden Sie auch unter Thuisarts.nl und Anticonceptie.nl.
Aufpassen, wenn Sie rauchen
Rauchen Sie und sind Sie über 35 Jahre alt? Dann ist von der Einnahme der Kombinationspille dringend abzuraten. Rauchen in Verbindung mit der Pille erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich. In diesem Fall ist es umso wichtiger, auf eine andere Form der Empfängnisverhütung umzusteigen.
Gut zu wissen
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Mit dem Alter steigt das Thromboserisiko, auch ohne hormonelle Verhütung.
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Die kombinierte Pille, die das Risiko deutlich erhöht.
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Nach dem 35. Lebensjahr ist es ratsam, die Verhütung zu überprüfen.
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Es gibt sichere Alternativen ohne erhöhtes Thrombusrisiko.
Fragen?
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