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Schützen Sie Ihre Nieren und verhindern Sie eine Dehydrierung

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Nierenfunktion Risiko bei älteren Menschen Risikofaktoren Dehydrierung und Drogen
Gepubliceerd op 13 March 2025

Am Weltnierentag möchten wir Sie als Apotheke darüber informieren, wie Sie eine Dehydrierung verhindern und damit Ihre Nieren und Ihr Herz schützen können. Ihre Nieren filtern Abfallprodukte aus Ihrem Blut und spielen eine wichtige Rolle für Ihre allgemeine Gesundheit. Dehydrierung kann zu ernsthaften Problemen führen, insbesondere wenn Sie Herzprobleme haben oder Medikamente einnehmen, die Ihre Nierenfunktion beeinträchtigen.

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Was ist Dehydrierung und warum ist sie gefährlich?

Dehydrierung tritt auf, wenn der Körper zu wenig Flüssigkeit hat. Dies kann durch hohe Temperaturen, Fieber, Durchfall oder Erbrechen geschehen. Anzeichen für eine Dehydrierung sind unter anderem:

  • Weniger und dunkler Urin
  • Gewichtsverlust
  • Schwindel oder Ohnmacht beim Aufstehen
  • Spürbarer Durst und trockener Mund
  • Trägheit oder Verwirrtheit

Bei (drohender) Dehydrierung wirken Ihre Medikamente möglicherweise nicht mehr so gut oder können sogar zu Elektrolytstörungen und akuten Nierenschäden führen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie bereits eine eingeschränkte Nierenfunktion haben oder Medikamente einnehmen, die diese beeinträchtigen.

Risikopatienten: besonders vorsichtig sein!

Personen über 70 Jahre und Patienten mit chronischen Nierenschäden haben ein höheres Risiko der Dehydrierung. Dehydrierung kann auch Probleme verursachen, wenn Sie RAAS-Hemmer, Diuretika, Metformin oder SGLT2-Hemmer einnehmen. Bei hohen Temperaturen - zum Beispiel während einer Hitzewelle - oder bei gleichzeitigen Erkrankungen wie Fieber, Durchfall oder Erbrechen ist es besonders wichtig, wachsam zu sein.

Denken Sie an folgende Situationen

  • Mehr als 3-mal Erbrechen an einem Tag
  • Mehr als 3-mal wässrig-dünner Durchfall pro Tag
  • Fieber für mehr als 2 Tage mit Temperaturen über 38,5°C
  • Mehr als 5 Tage mit Temperaturen über 25°C, davon mindestens 3 Tage über 30°C

Wenn Sie eine dieser Situationen erkennen, müssen Sie möglicherweise Ihre Medikamente vorübergehend anpassen. Manchmal müssen Sie sogar bestimmte Medikamente für eine Weile weglassen.

Medikamente und Nierenfunktion

Als Apotheker sehen wir täglich, dass Medikamenteneinnahme und eingeschränkte Nierenfunktion Hand in Hand gehen können. Bei Patienten, die Medikamente einnehmen wie:

  • RAAS-Hemmer und Diuretika (einschließlich Aldosteronrezeptorblocker): Wenn eine Dehydratation auftritt, kann es ratsam sein, die Dosis zu halbieren.
  • Metformin und SGLT2-Hemmer: Diese Medikamente können bei Dehydratation zu Komplikationen führen. Bei SGLT2-Hemmern ist es wichtig, zusätzliche Flüssigkeit zu sich zu nehmen, d. h. einen zusätzlichen halben Liter, so dass Sie täglich mindestens 2 bis 2,5 Liter trinken.

Wenn Sie nach einem Tag zusätzlicher Flüssigkeitszufuhr keine Besserung feststellen, wenden Sie sich sofort an Ihren behandelnden Arzt. Bei Herzpatienten kann je nach Schweregrad der Dehydratation die medikamentöse Behandlung vorübergehend angepasst werden. Bei Herzinsuffizienz müssen Sie trotz aller Flüssigkeitsrestriktionen oft einen halben Liter Flüssigkeit zusätzlich zu sich nehmen.

Die Rolle der Apotheke

Als Apotheke sind wir mit Rat und Tat für Sie da. Unsere Aufgabe ist es, Ihnen zu helfen:

  • Vorbeugung von Problemen: Wir klären Sie präventiv auf, zum Beispiel bei der zweiten Konsultation, nachdem Sie mit der Einnahme von Risikomedikamenten begonnen haben.
  • Aufklärung und Anleitung: Wir geben immer sowohl mündliche als auch schriftliche Erklärungen.
  • Medikationskontrolle: Wir überprüfen, ob Ihre Medikation Ihrer Situation angemessen ist und informieren Sie über eventuelle vorübergehende Anpassungen.

Es ist wichtig, dass Sie die Anweisungen auf der Beratungskarte sorgfältig befolgen. Auf diese Weise können Sie eine Dehydrierung vermeiden, die zu Krankenhauseinweisungen aufgrund von medikamentenbedingten Komplikationen führt.

Ratschläge aus der Apotheke

Wir raten Ihnen, immer auf die Anzeichen einer Dehydrierung zu achten. Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend trinken, besonders an heißen Tagen oder bei Krankheit. Beachten Sie die folgenden Tipps:

  • Trinken Sie täglich mindestens 2 bis 2,5 Liter Wasser, wenn Sie SGLT2-Hemmer einnehmen.
  • Wenn Sie sich mehr als dreimal erbrechen, wässrigen Durchfall oder anhaltendes Fieber haben, wenden Sie sich an Ihren Haus- oder Facharzt.

Nach Informationen von Thuisarts.nl, Apotheek.nl, Rijksoverheid.nl und KNMP.nl ist es sehr wichtig zu wissen, was im Falle einer Dehydration zu tun ist. Vorbeugung und rechtzeitiges Handeln können schwerwiegende Komplikationen verhindern.

Fragen?

Bitte zögern Sie nicht zu fragen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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