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Völlig aus dem Tabu herauskommen!

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Hormonergänzung Östrogen Hitzewallungen Überleitung Beschwerden in der Übergangsphase
Gepubliceerd op 7 April 2025

Diese Woche ist die Woche der Menopause. Ein guter Zeitpunkt, um darüber nachzudenken, was im Körper der Frau passiert und wie man am besten damit umgeht. Als Apotheke stehen wir Ihnen mit Rat, Information und Unterstützung zur Seite.

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Die Wechseljahre sind immer weniger ein Tabu

Leider wird heutzutage viel offener über die Wechseljahre gesprochen. Bekannte Frauen berichten in den Medien über ihre Erfahrungen, und es erscheinen immer mehr Bücher, Artikel und Podcasts zu diesem Thema. Auch die Gesundheitsdienstleister schenken den Symptomen der Menopause mehr Aufmerksamkeit. Das ist wichtig, denn in den Niederlanden befinden sich derzeit mehr als 1 Million Frauen in den Wechseljahren. Die Beschwerden können groß sein, aber es gibt Hilfe und man kann darüber sprechen.

Was sind die Wechseljahre?

Die Wechseljahre sind eine natürliche Phase im Leben einer jeden Frau. Sie beginnt in der Regel zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr. Ihr Körper bildet dann weniger weibliche Hormone, wie zum Beispiel Östrogen. Das kann zu Symptomen führen wie:

  • Rötungen
  • Nachtschweiß
  • Müdigkeit
  • Schlafprobleme
  • Schlafstörungen oder Reizbarkeit
  • Trockene Haut oder Vagina
  • weniger Lust auf Sex

Diese Symptome können Ihr tägliches Leben stark beeinflussen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, mit ihnen umzugehen.

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Hormonsupplementierung: Was ist das und wie funktioniert es?

Eine der Behandlungsmöglichkeiten ist die Hormonsupplementierungstherapie (HST). Dabei handelt es sich um eine Behandlung, bei der Ihnen zusätzliche weibliche Hormone, in der Regel Östrogene, verabreicht werden. HST hilft, Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Scheidentrockenheit zu lindern.

Bitte beachten Sie: Nehmen Sie nur Östrogen (z. B. Östradiol) und haben Sie noch eine Gebärmutter? Dann ist es wichtig, dass Sie zusätzlich ein Gestagen einnehmen, fragen Sie Ihren Apotheker danach. Das schützt die Gebärmutterschleimhaut.

Nachfolgend sind die häufigsten Formen von HST aufgeführt:

  1. Tabletten (zum Einnehmen)

    • Wirkstoffe: Estradiol + Dydrogesteron oder Norethisteron
    • Markennamen: Femoston®, Angeliq®, Activelle®, Kliogest®
    • Vorteile: einfache Anwendung
    • Nachteile: leicht erhöhtes Thromboserisiko, vor allem durch den sogenannten 'First-Pass-Effekt' in der Leber
  2. Pflaster (auf der Haut)

    • Wirkstoff: Estradiol
    • Markennamen: Estradot®, Systen®, Evorel®
    • Extra: Kombiniert mit Utrogestan®, wenn Sie eine Gebärmutter haben
    • Vorteile: gleichmäßige Freisetzung, geringere Belastung der Leber
    • Nachteile: Hautreizungen möglich
  3. Gel oder Spray (auf die Haut)

    • Extra: Kombiniert mit utrogestan® bei Gebärmutter
    • Vorteile: zieht schnell ein, flexible Dosierung
    • Nachteile: tägliche Anwendung, Vorsicht bei Hautkontakt mit anderen.
  4. Vaginale Anwendungen (topisch)

    • Wirkstoffe: Estriol oder Östradiol
    • Markennamen: Vagifem®, Synapause-E3®, Estring®
    • Vorteile: wirksam bei vaginalen Beschwerden
    • Nachteile: hilft nicht gegen Hitzewallungen oder Stimmungsprobleme

Für wen ist HST geeignet?

HST ist in der Regel für mäßige bis schwere Symptome geeignet. Nicht empfohlen bei:

  • Brustkrebs (aktuell oder in der Vergangenheit)
  • Thrombose oder Herzkrankheiten
  • unerklärlichem Blutverlust

Besprechen Sie sich immer mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Die Rolle der Apotheke

In der Apotheke helfen wir Ihnen:

  • Erklärung zur Anwendung der Medikamente.
  • Kontrolle der Medikamenteneinnahme und Nebenwirkungen
  • Persönliche Beratung zu Ihrer Situation

Weitere Tipps gegen Wechseljahrsbeschwerden

Neben den Hormonen können Sie auch an folgendes denken:

  • Kalzium und Vitamin D für starke Knochen
  • Bewegung gegen Trübsinn und Übergewicht
  • Schlaf und Ruhe durch einen festen Rhythmus
  • Restorative Übungen gegen Stress

Fragen?

Bitte zögern Sie nicht zu fragen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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Weitere Tipps

  • Bücher wie 'Oomen fließt über'von Francine Oomen oder 'Sie sind nicht verrückt, Sie haben ein Hormonproblem'von dr. Marjolein Dubbers
  • Podcasts wie Über die Wechseljahre oder Frauenhirn