Dry january

Trockener Januar: Achtsamer Umgang mit Alkohol und Medikamenten

Stellungnahme
Medizin
Gesunder Lebensstil Gesundheit
Gepubliceerd op 5 January 2026

Januar ist ein guter Monat, um über Ihren Alkoholkonsum nachzudenken. Nach den Feiertagen kann es schön sein, eine Pause einzulegen. Wir nennen das auch den trockenen Januar. Weniger zu trinken ist besser. Besonders wichtig ist dies jedoch, wenn Sie Medikamente einnehmen. Alkohol und Medikamente vertragen sich nicht immer gut.

Wir erklären es Ihnen.

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Dry january

Warum ist es wichtig, aufzupassen?

Alkohol beeinflusst Ihren Körper. Er kann Sie schläfrig machen, Ihren Blutdruck senken und Ihre Leber belasten. Das gilt auch für viele Medikamente. Die Wirkung Ihres Medikaments kann sich dadurch verändern. Manchmal wirkt das Medikament weniger gut oder stärker. Das kann gefährlich sein.

In der Apotheke sind wir immer wachsam. Wir wollen, dass Ihre Medikamente sicher sind. Haben Sie Zweifel? Fragen Sie uns ruhig um Rat.

Medikamente, die sich nicht mit Alkohol vertragen

Freie Medikamente

Andere Medikamente, die Sie rezeptfrei kaufen können, können ebenfalls ein Risiko darstellen:

  • Schmerztabletten wie Paracetamol: Alkohol belastet Ihre Leber; das Risiko von Leberschäden steigt.
  • Ibuprofen und andere NSAIDs: erhöhtes Risiko von Magenverstimmungen und Magenblutungen.
  • Husten- und Erkältungsmittel mit Kodein: Alkohol macht Sie besonders schläfrig.
  • Schlaftabletten aus der Apotheke oder Beruhigungsmittel: verstärken die Schläfrigkeit und verringern Ihre Reaktionsfähigkeit.

Rezeptpflichtige Medikamente

Diese Medikamente können in Kombination mit Alkohol gefährlich sein:

  • Benzodiazepine (Schlaf- und Beruhigungsmittel): starke Schläfrigkeit, Stürze, Gedächtnisprobleme.
  • Antidepressiva: Alkohol kann trübe Gefühle verschlimmern und die Nebenwirkungen verstärken.
  • Antibiotika: Ein Glas Alkohol ist bei den meisten Antibiotika erlaubt, kann aber die Nebenwirkungen verschlimmern und die Genesung verzögern und wird daher nicht empfohlen.
    Bei Metronidazol und Tinidazol sollten Sie auf keinen Fall Alkohol trinken.
  • Blutverdünner: Alkohol kann die Gefahr von Blutungen erhöhen.
  • Diabetes-Medikamente: Sie können eine gefährliche Unterzuckerung bekommen.
  • Verordnete Schmerzmittel wie Tramadol oder Morphin: Die Atmung kann gefährlich langsam werden.

Nehmen Sie andere Medikamente? Auch dann kann Alkohol einen Einfluss haben. Fragen Sie immer bei uns nach.

Was kann passieren, wenn Sie trinken?

Die Risiken sind von Medikament zu Medikament unterschiedlich. Das kann passieren:

  • Sie werden schneller und stärker betrunken
  • Sie werden sehr schläfrig oder fallen leicht um
  • Sie dürfen nicht mehr Auto fahren
  • Ihre Medikamente wirken nicht mehr richtig
  • Mehr Risiko für Magen- oder Leberprobleme
  • Gefährliche Atemprobleme

Alkohol kann Sie auch Ihre Medikamente vergessen lassen. Das ist besonders riskant bei chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Herzkrankheiten.

Was können Sie während des Dry January tun?

Die Rolle der Apotheke

Wir helfen Ihnen, Ihre Medikamente sicher zu verwenden. Wir prüfen, ob Alkoholkonsum mit Ihren Medikamenten Risiken birgt.

Fragen?

Bitte zögern Sie nicht zu fragen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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