Medicijnen en de zon

Medizin und Sonne

Stellungnahme
Selbstfürsorge
Sonnenbrand
Gepubliceerd op 7 August 2024

Bei der Einnahme bestimmter Medikamente kann die Sonneneinstrahlung zusätzliche Risiken mit sich bringen. Einige Medikamente können Ihre Haut empfindlicher gegenüber der Sonne machen, was zu Sonnenbrand, Hautausschlägen oder anderen Hautreaktionen führen kann. Es ist wichtig zu wissen, wann Sie zusätzlichen Schutz benötigen und wann Sie die Einnahme eines Medikaments unterbrechen sollten.

Medicijnen en de zon

Medikamente, die Sonnenempfindlichkeit verursachen können

  1. Antibiotika
    Beispiele: Tetracycline (z.B. Doxycyclin), Fluorchinolone (z.B. Ciprofloxacin), Sulfonamide.
    Maßnahme: Verwenden Sie Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, tragen Sie schützende Kleidung und vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.

    Nach dem Absetzen des Medikaments dauert es in der Regel einige Zeit, bis das Sonnenbrandrisiko abnimmt. Bei Doxycyclin zum Beispiel dauert dies bis zu sechs Wochen nach dem Absetzen der Behandlung. Möchten Sie mehr über ein bestimmtes Medikament wissen? Fragen Sie uns! Wir helfen Ihnen gerne weiter.

  2. Antidepressiva
    Beispiele: Trizyklische Antidepressiva (z.B. Amitriptylin), SSRIs (z.B. Sertralin).
    Maßnahme: Längere Sonneneinstrahlung vermeiden und Sonnenschutzmittel verwenden.

  3. NSAIDs (nichtsteroidale Antirheumatika
    Beispiele: Ibuprofen, Naproxen.
    Maßnahme: Schützen Sie die Haut durch Kleidung und Sonnenschutzmittel, wenn Sie der Sonne ausgesetzt sind.

  4. Diuretika
    Beispiele: Hydrochlorothiazid, Furosemid.
    Maßnahme: Tragen Sie Schutzkleidung und verwenden Sie Sonnenschutzmittel, um Hautreaktionen zu vermeiden.

  5. Besonderer Hinweis: Retinoide
    Beispiele: Isotretinoin, Tretinoin.
    Maßnahme: Vermeiden Sie Sonneneinstrahlung so weit wie möglich und verwenden Sie immer einen Sonnenschutz mit hohem LSF.

  6. Anti-Akne-Mittel
    Beispiele: Benzoylperoxid
    Maßnahme: Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und verwenden Sie einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor.

Wann ist zusätzlicher Schutz notwendig?

  • Sonnenexposition: Wenn Sie sich im Freien aufhalten, besonders zwischen 10 und 16 Uhr, wenn die Sonne am stärksten ist.
  • Sommerferien: Am Strand oder bei Aktivitäten im Freien während des Urlaubs.
  • Berggebiete: Wenn man sich in großen Höhen der Sonne aussetzt, erhöht sich das Risiko eines Sonnenbrands.
  • Wasseraktivitäten: Wasser reflektiert UV-Strahlen, was das Risiko eines Sonnenbrands erhöht.

Wann Sie die Einnahme von Medikamenten abbrechen sollten

  • Schwere Hautreaktionen: Wenn Sie schwere Hautreaktionen wie Blasenbildung, starken Ausschlag oder Schwellungen bemerken, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt. Beenden Sie das Medikament nicht abrupt ohne ärztliche Aufsicht.
  • Andere Nebenwirkungen: Informieren Sie Ihren Arzt über andere Nebenwirkungen, damit er entscheiden kann, ob das Medikament angepasst oder abgesetzt werden muss.

Vorbeugende Maßnahmen

  • Sonnenschutz: Niederländische Dermatologen empfehlen im Allgemeinen die Verwendung eines Sonnenschutzmittels mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mindestens 30. Dieser Wert bietet etwa 97 % Schutz vor UVB-Strahlung. Ein höherer LSF, z. B. 50, bietet einen etwas höheren Schutz, nämlich etwa 98 %, aber der Unterschied ist in der Praxis gering. Daher wird LSF 30 für die meisten Menschen als ausreichend angesehen (Huidarts.com) (Drs. Leenarts).
  • Es ist wichtig, den Sonnenschutz regelmäßig aufzutragen, etwa alle zwei Stunden, und besonders nach dem Schwimmen oder Schwitzen. Außerdem ist es wichtig, das Sonnenschutzmittel großzügig und gleichmäßig aufzutragen, um den angegebenen Schutzfaktor zu erreichen (Skin Doctor.com).
  • Für Menschen mit empfindlicher Haut oder für Kinder wird außerdem oft Sonnenschutzmittel mit mineralischen Filtern (wie Zinkoxid oder Titandioxid) empfohlen, da sie weniger reizend sind (Skin Doctor.com). Achten Sie jedoch darauf, dass die Kleidung nicht verschmutzt!
  • Schutzkleidung: Tragen Sie lange Ärmel, lange Hosen, einen breitkrempigen Hut und eine Sonnenbrille mit UV-Schutz.
  • Schatten: Suchen Sie Schatten, wenn die Sonne am stärksten ist.
  • Hydratation: Trinken Sie viel Wasser, um Ihren Flüssigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten, besonders wenn Sie Diuretika einnehmen.

Hydratation.