Internationale Woche der Nebenwirkungen; melden Sie Nebenwirkungen!
Melde unerwünschte Arzneimittelwirkungen!
Diese Woche ist die Internationale Woche der Nebenwirkungen. In dieser Woche geht es um die Meldung von Nebenwirkungen. Organisiert wird diese Woche vom Medicines Evaluation Board (CBG) und dem Nebenwirkungszentrum Lareb. Das Ziel? So viele Menschen wie möglich darauf aufmerksam zu machen, dass die Meldung von Nebenwirkungen wichtig ist.
Was ist die Internationale Woche der Nebenwirkungen?
Während der Woche der Nebenwirkungen liegt der Schwerpunkt auf der Meldung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Jede Meldung ist hilfreich. So können die Gesundheitsdienstleister schnell reagieren, wenn bestimmte Nebenwirkungen häufiger als erwartet auftreten. Deshalb möchten wir betonen, wie wichtig es ist, Nebenwirkungen zu melden, auch wenn Sie nicht sicher sind, ob die Nebenwirkung wirklich auf das Medikament zurückzuführen ist.
Warum ist es wichtig, Nebenwirkungen zu melden?
Die Meldung von Nebenwirkungen führt indirekt zu Verbesserungen in der Versorgung, zu besserer Information der Patienten, zu Änderungen in der Packungsbeilage oder zu verbesserten Behandlungen. Nebenwirkungen werden nicht immer gemeldet, weil die Menschen denken, sie seien nicht wichtig genug.
Wo können Sie Nebenwirkungen melden?
Nebenwirkungen können Sie ganz einfach über die Website des Lareb-Nebenwirkungszentrums melden:
Weitere Informationen zu Nebenwirkungen finden Sie auch auf apotheek.nl. Auf dieser Website wird auch erklärt, welche Nebenwirkungen häufig auftreten, worauf man achten muss und was bei bestimmten Beschwerden zu tun ist.Ein Beispiel: Magenbeschwerden durch Ibuprofen
Viele Patienten berichten über Magenbeschwerden bei der Einnahme von Ibuprofen. Dieses Medikament, das häufig zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen eingesetzt wird, kann die Magenwand reizen und Magenschmerzen, Übelkeit oder sogar Magengeschwüre verursachen. Zum Glück gibt es eine Lösung. In der Apotheke können wir empfehlen, Ibuprofen immer mit dem Essen einzunehmen, um den Magen zu schützen. Außerdem kann Ihnen der Apotheker einen Magenschutz, wie z. B. Omeprazol, verschreiben, wenn Sie Ibuprofen über einen längeren Zeitraum einnehmen müssen. Dadurch wird das Risiko einer Magenverstimmung erheblich gesenkt.
Top 10 der häufigsten Nebenwirkungen
- Magen- und Darmbeschwerden: wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall und Verstopfung.
- Kopfschmerzen: eine häufige Beschwerde bei verschiedenen Medikamenten.
- Schwindel: kann bei der Einnahme einiger Medikamente wie Blutdrucksenker auftreten.
- Müdigkeit: häufig bei Beruhigungsmitteln und einigen Antidepressiva.
- Hautreaktionen: wie Ausschlag, Juckreiz oder Rötung.
- Mundtrockenheit: eine bekannte Nebenwirkung bestimmter Arzneimittel wie Antihistaminika und Antidepressiva.
- Gewichtszunahme: manchmal eine Folge der langfristigen Einnahme bestimmter Arzneimittel wie einiger Antipsychotika.
- Schläfrigkeit: wird häufig bei Allergiemedikamenten und Schlafmitteln berichtet.
- Veränderung des Appetits: sowohl Zunahme als auch Abnahme des Appetits können auftreten.
- Wunden oder Muskelkrämpfe: Nebenwirkungen, die bei einigen cholesterinsenkenden Medikamenten auftreten können.
Wie können wir Ihnen helfen?
Als Apotheke sind wir jederzeit bereit, Ihre Fragen zu Nebenwirkungen zu beantworten. Wenn Sie bemerken, dass Sie unter einer Nebenwirkung leiden, können Sie diese mit uns besprechen. Wir überlegen gerne mit Ihnen, wie Sie mit der Nebenwirkung umgehen können, und wir können gemeinsam nach möglichen Alternativen oder Anpassungen Ihrer Medikamenteneinnahme suchen.